Startseite

Andrea Stroet

Organisationsberaterin M. A.
Coach DGSv
Supervisiorin DGSv
staatlich anerkannte Dipl. Sozialarbeiterin

Meine Arbeit

Als erfahrene Organisationsberaterin bin ich mit vielen Strukturen (Auftraggeber, Auftragnehmer, neutrale Instanzen, übergeordnete Instanzen) vertraut. Jede Organisationsform interagiert in diesen Strukturen und ist System - Logiken und Abhängigkeiten unterworfen.

Organisationsintern gibt es Strukturen, die das Verhalten von Abteilungen abhängig von deren Arbeitsbereichen und dort arbeitenden Persönlichkeiten determinieren.

Organisationsberatung meint in diesem Verständnis nicht in erster Linie das Entwickeln von Leitbildern, sondern vielmehr das Verstehen von Organisationen als lebendige Gebilde, welche unzähligen Dynamiken unterworfen sind. (Individuen, Dyaden, Triaden, die nur bei einem wechselseitigen Verlieren funktionieren, Teams, welche gruppendynamische Phänomene entwickeln, Projektgruppen, die Querstrukturen schaffen, Organisationen, die der Organisationdynamik unterliegen - man sagt, Gruppendynamik ist Strom, Organisationsdynamik ist Starkstrom -. Und zu guter letzt Institutionen, welche die Antwort der Gesellschaft zur Austarrierung von Widersprüchen darstellen. (Beispiele: Die Justiz tariert den Grundwiderspruch zwischen Recht und Unrecht aus. Die Rentenversicherung den zwischen Alt und Jung, die Ehe zwischen Mann und Frau usw.)

Die Diskussion um die selten trennscharf abgegrenzten Begriffe (Supervision - Organisationsentwicklung) ist nachvollziehbar, der hierin begründete Vorwurf an die Professionen berechtigt. Ebenso ist es nicht immer unproblematisch, sofern das eigene Portfolio durch Organisationsentwicklung ergänzt wird -  unabhängig von der Ausbildung. Die autonome Gestaltung in der Supervision und Coaching Szene hat sicher auch ihre Berechtigung (wird doch die eine Persönlichkeit und Methode entscheidend sein, für das Gelingen oder den Misserfolg), andererseits sehe ich auch aufgrund meiner Erfahrungen in der Praxis die Auswirkungen von experimentellem Vorgehen.

Meine Person

… ist facettenreich, unabhängig und engagiert. Genau das spiegelt sich in meinem beruflichen Werdegang wieder. Die Kraft für die Arbeit schöpfe ich vor allem in der Natur, in der, wie Charlotte Roche es sagt „einen nichts anschreit“. Ob bei gemeinsamen Wanderungen mit Carl (vgl. über uns) oder beim Segeln. Es ist verblüffend, wie sich sportliche Anforderungen auf dem Wasser mit denen im Berufsleben überschneiden. Es zählen Aktion und Reaktion, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Initiative, Flexibilität ebenso, wie Standhaftigkeit.

Meine Motivation

… ist die Bewältigung von Herausforderungen.

Unternehmensberatung ist eine Kernkompetenz der sozialen Arbeit. Die Anforderung der Sozialarbeit, wie sie allgemein hin eher bekannt ist, in der Arbeit mit belasteten Familien und Jugendlichen fördern weit mehr Konfliktdynamiken an den Tag als die in Teams oder Unternehmen, folgen jedoch häufig ähnlichen grundlegenden Mustern.

In klassische Felder der sozialen Arbeit (Jugendhilfe) bin immer wieder beeindruckt und fasziniert von der Kraft und Stärke von Kindern und Jugendlichen - ebenso bin ich beeindruckt von dem, was Pädagogen aushalten. Beziehungsarbeit gelingt nur auch authentisches Einbringen der eigenen Person, für die auch gesorgt werden muss.

Justiz, Polizei, freie Wirtschaft, kommunale Einrichtung, freie Träger der Jugendhilfe - man muss schon über eine ausgeglichene Persönlichkeit verfügen, um wirklich Veränderungen herbei führen zu können. Denn neben dem authentischen Einbringen der eigenen Person (Nähe) muss ebenso die kritische Distanzierung möglich sein, um das Hinterfragen eigener Handlungsweisen und blinder Flecken zu ermöglichen. Diese Anforderung bestehen in allen Arbeitsfeldern und variieren je nach Funktion, Position, Aufgabenfeld und Person.